10. Februar 2017

Konzert Rückblick


Chakuza - Justin Bieber - Maeckes - Peter Maffay und Tabaluga


28.09.2016 - Chakuza
Der Tag war wirklich beschissen. Ich wollte eher gehen und blieb eine Stunde länger. Auf der Arbeit war es so stressig und ich hätte heulen können, weil ich so sauer war und der Stress setzte mir ordentlich zu. Als ich dann endlich die Arbeit verließ, ging es schnell nach Hause, wo ich mich umzog, meine Sachen zusammenpacke und mich direkt wieder ins Auto setze. Mit Chakuza auf voller Lautstärke kam dann meine gute Laune auch wieder, aber darauf folgte gleich wieder der nächste Schlag. Vor mir lag ein Stau und zwar ein ganz schön langer. Nachdem ich den Stau endlich durchfahren konnte, ging es gut durch Hannover durch. Jetzt kam wieder mein Lieblingsteil: die Parkplatzsuche. Es hat wohl ewig gedauert, bis ich was gefunden habe und ich bin zu guter letzt über eine so hohe Kante gefahren, dass es mir wahrscheinlich mehr weh getan hat, als meinem Auto. Aber mir war alles egal, ich wusste nicht mal, ob das ein Parkplatz war, aber abgeschleppt wurde ich zum Glück trotzdem nicht. Da ich nicht genau wusste, wo die Lokation war, bin ich einfach den Personen hinterher. Alleine hätte ich das sicherlich nicht gefunden. Als ich dann in der überschaulichen Lokation ankam, suchte ich meine Begleitung, die ich bis dahin noch nicht kannte. Schnell hatte ich sie gefunden und wir verstanden uns auf Anhieb. Wir fanden einen guten Platz rechts vor der Bühne und dann kam er endlich. Chakuza. Was für ein schöner Mensch. Es war so süß, wie er auf der Bühne stand. Er war so aufgeregt, Seine Stimme ist pure Liebe, egal ob er redet oder singt. Seine Texte sprechen einen aus der Seele, erzählen Geschichten. Ich danke ihm so für seine Musik. Sein Konzert hat mir unglaublich viel bedeutet. Am Ende hat er mit jedem, der sich angestellt hat, noch ein Foto gemacht. Danke. Höre niemals auf mit deiner Musik. Du ist ein großartiger Mensch und Musiker.


14.11.2016 - Justin Bieber
Wow. Wenn ich das Konzert mit einem Wort beschrieben müsste, dann wäre es wow.  Auch wenn der Tag echt zwischendurch katastrophal war. Der Tag begann mit Zugverspätungen, ein Krankenwagen am Bahnhof und dann fing es auch noch an zu schneien. Der Einlass war so miserabel, dass wir die Vorband fast verpasst hätten, nachdem wir draußen gefühlt erfroren sind. Aber es war atemberaubend. Die Stimmung, die Kulisse, die Fans, die Tänzer und er, Justin Bieber, ich war wieder ein Teenie. Und das mit meinem Herzmensch. Jedes Lied gefühlt, geliebt, gelebt. Alles Gefühle durchlebt, gesungen, gesprungen, getanzt, geschrien, gelächelt, geweint und mal keine Worte gefunden. Aber eins mehr als alles Andere: gelebt.
Der Tag danach: Mit einer Stunde Schlaf und einem Totalschaden saß ich am Dienstagmorgen um 4:49 Uhr in der Bahn zum Hamburger Hauptbahnhof. Von da aus ging es direkt weiter zur Schule, die um 07:55 Uhr begann. Meine Mutter holte mich vom heimischen Bahnhof ab, brachte mich zur Schule und versorgte mich mit allem notwendigen Sachen, die ich benötigte, um diesen Tag halbwegs überstehen zu können. Literweise Kaffee, Schmerz- und Magentabletten und etwas zu Essen. Acht Stunden saß ich mit wenig Stimme, aber traumhafter Laune im Unterricht und beteiligte mich, was ich selbst nicht für möglich gehalten hatte. Aber es war das alles wert. Ich war wieder unsterblich verliebt in Justin Bieber.


08.12.2016 - Maeckes
Da musste ich hin. Abgesagt hatte ich sein Gitarrenkonzert, da ich am nächsten Tag das Bewerbungsgespräch für meine jetzige Ausbildung hatte. Im Nachhinein frage ich mich, warum ich nicht darauf gepfiffen habe und einfach hingefahren bin. Nach Osnabrück, fast zwei Stunden mit dem Auto hin und wieder zurück. Vier Stunden. Meine Güte, aber es ist Maeckes, deshalb verstehe ich nicht, warum ich es nicht einfach gemacht habe. Naja egal. Endlich kam der Tag des Konzertes und ich war so aufgeregt. Mit dem Auto kam ich schnell durch und da ich ja die gleiche Lokation war wie bei Maeckes, dachte ich, dass die Parkplatzsuche einfacher wird. Falsch gedacht, es war ein Desaster. Nach geschlagenen 20 Minuten, die ich gefühlt nur in Kreisen um die Lokation gefahren bin, hatte ich endlich einen gefunden. Schnell bin ich rein gegangen und meine Begleitung gesucht. Gesucht, gefunden und dann waren wir zu dritt. Ein sympatischer Typ ist noch zu uns gestoßen. Es war ein unglaublich schönes Konzert. Die meiste Zeit stand ich singend da und grinste wie ein Honigkuchenpferd. Bis auf bei Partykirche alle durcheinander gesprungen sind, ich einen Kinnhaken bekommen und ein kleines Trauma erlitten habe. Aber ich war glücklich. Maeckes ist so ein toller Mensch. Seine Texte sind einzigartig, genau wie er. Ich war glücklich, ihn erneut live zu sehen. Und Tristan. Ach und die beiden zusammen, mein Herz schmilzt. Danke.


10.12.2016 - Peter Maffay und Tabaluga
Da meine Eltern Silberhochzeit hatten, habe ich sie auf das Peter Maffay + Tabaluga Konzert eingeladen. Die Bühnenbilder waren unglaublich schön und die Kostüme genauso, man hat gesehen, wie viel Mühe sich dabei gegeben wurde. Ich war wieder Kind und wollte nie erwachsen werden. Sprachlos. Das Konzert war als Geschichte aufgebaut und hatte das Thema "Es lebe die Freundschaft". Unter diesem Thema wurde alles aufgebaut. Es ging nicht nur um Tabaluga, es ging um Freundschaft. Das man mit Freunden alles schafft. Am Schönsten war die Rede, die Peter Maffay zum Schluss gehalten hat. Er bezog sich in dieser auf die aktuellen Weltgeschehnisse. Mein persönliches kleines Highlight war Culcha Candela, die ein Lied performen durften. Peter Maffay, danke für die schöne Kindheit. Er ist ein wunderbar Künstler, mit einer atemberaubenden Stimme. Was er erschaffen hat, ist so unglaublich.



Von meinem Samsung Galaxy Smartphone gesendet.