23. Februar 2014

2014 - #1

Heute ist der 23.Februar 2014 und es ist jetzt über 5Monate her und ich habs immer noch nicht verkraftet, dass du jetzt weg bist. Du bist endgültig weg und wirst auch nicht mehr wiederkommen. Vermissen würde es nicht mal ansatzweise beschreiben, was ich seitdem fühle. Du fehlst einfach immer. Sonst bin ich immer sofort nach der Schule zu dir gegangen, um dich zu begrüßen, jetzt mache ich das aus Gewohnheit immer noch, nur stehe ich jetzt in einem Raum voller Blumen. Es sieht aus, als ob der Raum nie anders ausgesehen hätte, als ob du dort niemals gelebt hättest. Nichts erinnert mehr an dich, nur die Erinnerungen, die durch den Raum ziehen. Auch wenn es oberflächlich so aussieht, als ob nichts mehr an dich erinnert, erinnert mich einfach alles an Dich, egal wo ich hinschaue, überall sehe ich dich. Überall wo ich hinschaue, sehe ich Rückblenden von schönen Momenten, die wir zusammen erlebt haben und das waren nicht gerade wenige. Das schöne an diesen Rückblenden ist, dass ich alles für einen kurzen Moment vergesse und es fühlt sich so an, als ob ich diese Momente nochmal erleben würde, als ob ich wieder in den Moment hineinversetzt werde und ich bin genau so glücklich wie damals, fühle mich wohl, auch wenn nur für einen kleinen aber feinen Moment, bevor mich die Gegenwart wieder einholt. Dann kommt alles doppelt zurück und ich bin trauriger als vorher. Das was wir zusammen hatten, diese Verbindung, wird wahrscheinlich eh Niemand verstehen, alle würden mich für verrückt halten, wenn ich es 



Ihnen erzählen würde, aber sie können sich das einfach nicht vorstellen, weil sie dich nicht kannten, uns nie zusammen erlebt haben, sich nicht in uns hineinversetzen können. Du warst immer da, wenn Niemand da war. Jetzt fühlt es sich so an, als wenn Niemand mehr da ist. Aber das stimmt nicht. Meine beste Freundin ist da und ich danke ihr so dafür. Ich Liebe sie, weil sie wunderbar ist. Ich mach mir mehr Sorgen um sie, als um mich. Ich freue mich mehr für sie, als für mich und ich wünsche ihr alles Glück der Welt. Mir dagegen wünsche ich nur das Schlechte. Ich würde ihr alles schöne der Welt wünschen und geben, dafür alles Schlimme mir geben, nur damit sie glücklich ist. Sie hat einfach das Beste verdient, weil sie die Beste ist.

Es ist immer ein aufregendes Gefühl, wenn neue Menschen ins Leben treten. Man ist neugierig, schreibt viel, erzählt viel, versteht sich gut. Man fängt nach einiger Zeit an, der Person zu vertrauen. Man bekommt Verständnis entgegen und es gibt kaum ein schöneres Gefühl, als Jemandem vertrauen zu können, der einen auch noch so akzeptiert, wie man ist. Mit all den Ecken und Kanten. Schlimm ist es nur, wenn das Interesse irgendwann nachlässt und man sich nach und nach immer weiter voneinander entfernt und man rein gar nichts dagegen tun kann.  Manchmal brauch man Abstand, eine Pause voneinander,  wenn es dann alles so ist, wie vorher, ist es etwas Besonderes.  Wenn nicht, war es wohl nur für eine kurze Zeit bestimmt, Schicksal- Aber mal ganz ehrlich, ich glaube an Schicksal und Karma, aber man ist zu mindestens 50% selbst für alles mit verantwortlich. 

Also nehmt euer Leben selbst in die Hand, springt über euren Schatten, macht das, was euch glücklich macht, auch wenn das manchmal nicht das Richtige wäre. Wenn ihr glücklich seid, ist es verdammt nochmal das Richtige. Außergewöhnliche Dinge, erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Ich gehe jetzt spazieren und den Kopf frei kriegen.